Wehrmedizinische Monatsschrift

  • Archiv
  • Kontakt
  • Archiv
  • Kontakt

Suchergebnis
Links
Rechts
Inhaltsverzeichnis
Editorial
Editorial
Tropenmedizin /​ Infektiologie
20 Jahre Fachbereich Tropenmedizin – „Kann man machen…Soll man auch?“



Tropenmedizin /​ Infektiologie
Tropenmedizinische Mikrobiologie im Wandel







Tropenmedizin /​ Infektiologie
Tropendermatologische Versorgung am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin:​ Historische Entwicklung,​ klinische Fallbeispiele und zukünftige Herausforderungen






Tropenmedizin /​ Infektiologie
Tropenmedizinische Entomologie in der zivil-militärischen ­Zusammenarbeit mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Tropenmedizin /​ Infektiologie
Weiterentwicklung des Lehrgangs Barrier Nursing:​ Ein universelles taktisches Prinzip für den Infektionsschutz


Tropenmedizin /​ Infektiologie
Tropenmedizin in der Identitätskrise? Was mich mein „Tropenjahr“ darüber gelehrt hat


Tropenmedizin /​ Infektiologie
Infektionskrankheiten und Vigilanz – ein Aufruf zu multidisziplinärer militärmedizinischer Infektionsforschung





Varia
Comparative Measurement of Heart Rate and Respiratory Rate Using a Contactless Radar System







Varia
„Fast-Track“ in der wehrmedizinischen Begutachtung – Entwicklung und Implementierung eines strukturierten Begutachtungsprozesses




Varia
Vom Bettenbestand zur echten Krisenkapazität:​ Wege zu einer resilienten Verwundetenversorgung in Deutschland




Tagungen und Kongresse
Bericht von der 8.​ ARKOS-Tagung im Kloster Banz
Aus dem Sanitätsdienst
Resilienzforschung am Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr ausgezeichnet
Aus dem Sanitätsdienst
Habilitation von Oberstabsarzt Privatdozentin Dr.​ med.​ Simone ­Schüle für das Fachgebiet Radiologie an der Universität Ulm
Aus dem Sanitätsdienst
Nachruf auf Professor Dr.​ Norman Rich
Mitteilungen der DGWMP e.​ V.​
Geburtstage Oktober 2026
Tropenmedizin / Infektiologie PDF

Infektionskrankheiten und Vigilanz – ein Aufruf zu multidisziplinärer militärmedizinischer Infektionsforschung

Infectious Diseases and Vigilance – A Call for Multidisciplinary Military Medical Infectious Disease Research

Lorenz Scheita, Reinhard Starkb, Sebastian Klapac, Gordon Vollertc, Marc Henniesd, Hagen Frickmannd

a Klinik für Innere Medizin, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

b Klinik für Neurologie, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

c Abteilung Forschung und Lehre, Schifffahrtsmedizinisches Institut Kiel-Kronshagen und Sektion Maritime Medizin, Christian-Albrechts-Universität Kiel

d Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Zusammenfassung

Infektionskrankheiten zählen nach wie vor zu den häufigen gesundheitsrelevanten Ereignissen bei militärischen Einsätzen. Die hier vorgestellte Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und inwieweit jenseits des lokalen oder systemischen Infektionsgeschehens mittelbare Einflüsse auf Verhalten und Reaktionszeiten bestehen. Bei der Arbeit handelt es sich um ein narratives Literaturreview. Die Referenzen wurden mit Unterstützung des Fachinformationszentrums der Bundeswehr und unter Einbeziehung der Datenbank NCBI PubMed identifiziert.

Die Datenlage zu Assoziationen zwischen akuten und chronischen Infektionskrankheiten, zu Verlängerungen der Reaktionszeit und zu verwandten infektionsassoziierten Verhaltensänderungen ist oberflächlich und lückenhaft. Eine vergleichsweise solide Datenlage existiert zu nicht komplizierten oberen Atemwegsinfektionen als häufigem Krankheitsbild sowie zu HIV-Infektionen als derzeit lebenslang zu therapierenden Krankheitsentitäten. Zusammenfassend sind Reaktionszeit- und sonstige Verhaltensänderungen bei verschiedenen Infektionen beschrieben, wobei Auftreten, Schwere und Zeitfenster der Manifestation erregerspezifische Muster zeigen. Kumulative Effekte stattgehabter und chronischer Infektionen können auftreten, für HIV wurde eine Assoziation zwischen Effektstärke und Schwere der Immunschwäche geschildert.

Infektionsassoziierte Leistungseinschränkungen wurden wiederholt berichtet, die Datenlage bleibt jedoch fragmentiert, was Risikoeinschätzungen mit Blick auf militärische Verwendungen erschwert. Hinweise auf teils verzögert auftretende Reaktionszeitverlängerungen in späteren Infektionsphasen und in der Rekonvaleszenz, während der Soldatinnen und Soldaten potenziell wieder dienstfähig geschrieben und vermeintlich einsatzbereit sind, bedürfen weiterer militärmedizinischer Untersuchung in multidisziplinärer Kooperation zwischen Leistungsphysiologie und Infektionsmedizin.

Schlüsselworte: Infektion; Reaktionszeit; Verhalten; Dienstfähigkeit; Einsatz; Risikobewertung

Summary

Infectious diseases remain among the most frequent health-related events during military operations. This study investigates whether and to what extent indirect influences on behaviour and reaction times exist beyond the local or systemic infection pathology itself. This investigation is a narrative literature review. References were identified with the support of the German Armed Forces‘ Specialist Information Centre and using the NCBI PubMed database.

Existing data on associations between acute and chronic infectious diseases, as well as prolonged reaction times and related infection-associated behavioural changes, are superficial and incomplete. A comparatively robust data set exists for uncomplicated upper respiratory tract infections, a common condition, and for HIV (human immunodeficiency virus) infection, a disease currently requiring lifelong treatment. In summary, reaction time and other behavioural changes are described for various infectious diseases, with pathogen-specific patterns in occurrence, severity, and the time frame of manifestation. Cumulative effects of past and chronic infections can occur; for HIV, an association between effect size and severity of immunodeficiency has been described.

Infection-associated performance limitations have been repeatedly described, but available data remain fragmented, complicating risk assessments for military deployments. The potential relevance of delayed reaction time extensions in the later stages of infection and during convalescence, when soldiers may be declared fit for duty again, warrants further military medical investigation through a multidisciplinary collaboration between exercise physiology and infectious disease medicine.

Keywords: infection; reaction time; behaviour; combat readiness; deployment; risk assessment

Einleitung und Hintergrund

Infektionskrankheiten bringen nach wie vor erhebliche Gesundheitsrisiken in militärischen Einsätzen mit sich [27][29]. Wie aus historischen Einsatzszenarien wie z. B. EUTM („European Training Mission“) Mali bekannt, sind viele Infektionen dabei nicht notwendigerweise per se lebensbedrohlich. Sie gehen vielfach, sofern transmissionspräventiv vertretbar, noch nicht einmal mit einer zwingenden Notwendigkeit zur Freistellung vom Dienst einher [4]. Jedoch gibt es Hinweise auf mittelbare Effekte von Infektionen, die geeignet sind, je nach Intensität des Konflikts die militärische Leistungsfähigkeit von Einsatzkräften in operativ relevantem Umfang zu beeinträchtigen. So können zum Beispiel im maritimen Einsatz subklinisch verlaufende Erkrankungen insbesondere die notwendigen Wach- und Überwachungsmaßnahmen beeinträchtigen [9].

Auf der MIDAS (Military Infectious DiarrhoeASymposium) 2025, einer akademischen Austauschplattform zu einsatzassoziierter Diarrhö zwischen NATO-Mitgliedstaaten, berichtete eine britische Kollegin von einem interessanten Nebeneffekt, der im Rahmen einer vom Military Infectious Disease Research Program geförderten Studie zum Diarrhö-Management [17] beobachtet wurde. Bei einer Studienteilnehmerin, bei der vergesellschaftet mit einer Diarrhö-Episode Reaktionszeitmessungen durchgeführt wurden, zeigte sich speziell in der Rekonvaleszenzphase, in der es der Studienteilnehmerin subjektiv besser ging und sie sich durchaus dienstfähig fühlte, eine Reaktionszeitverlängerung von 1 auf 3 Sekunden. Die im Rahmen der Studie [17] erhobene Datenlage ermöglichte aufgrund zu geringer Fallzahl keine systematische Auswertung von Reaktionszeiteffekten, jedoch schlussfolgerten die britischen Kolleginnen und Kollegen, dass sie hier auf ein Signal gestoßen seien, das weitere Beobachtung verdiene.

Anders als bei neurotropen Krankheitserregern, bei denen neurologische Symptome aufgrund von Neuroparen­chymbefall mit teils langer Rekonvaleszenzzeit oder gar Persistenz zum erwartbaren Krankheitsverlauf gehören [19], ist das von dem britischen Forscherteam beobachtete Phänomen nicht unmittelbar selbsterklärend. Jedoch legt die im Folgenden dargestellte Literaturauswertung nahe, dass Effekte von Infektionskrankheiten auf Vigilanz und Reaktionszeit, die insbesondere in Phasen hoher Konfliktintensität von vitaler Bedeutung sein können, in bedenkenswertem Umfang beobachtet wurden. Unsere Arbeit präsentiert einen Überblick über existierende Evidenz zu diesem Thema und hat zum Ziel, einen Ausgangspunkt für weitere militärmedizinische Forschung zu diesem Themengebiet zu liefern.

Methodik

Für das narrative Review erfolgte mit Unterstützung durch das Fachinformationszentrum der Bundeswehr in Bonn eine Suche nach themenspezifischen Literaturreferenzen unter Einbeziehung offener Quellen (NCBI PubMed, URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/) sowie des Verbundkatalogs FachInfoUstgBw unter Nutzung multipler Suchbegriffe (unter anderem „Reaktionszeitverlängerung“, „Diarrhö“ und „Infektionskrankheit“) sowie ihrer englischsprachigen Entsprechungen in wechselnden Konstellationen. Die Prüfung der Eignung der von den Suchmaschinen angezeigten Arbeiten zum Einschluss in die hier präsentierte Übersicht wurde durch die Autoren der Arbeit auf der Basis ihrer Fachexpertise vorgenommen.

Ergebnisse

Untersuchungen zu Zusammenhängen zwischen Infektionskrankheiten und möglichen Auswirkungen auf die Reaktionsfähigkeit der Infizierten sind kein neues Phänomen. Bereits im Jahre 1977 postulierte eine Arbeitsgruppe, renommiert publiziert, mögliche Assoziationen zwischen neuromuskulären Übertragungsstörungen und Virusinfektionen [18]. Im Folgenden zusammengestellt ist eine Auswahl repräsentativer Arbeiten zum assoziierten Auftreten von Reaktionszeitverlängerungen und verwandten neurologischen Phänomenen sowie dem Auftreten bzw. Bestehen von akuten und chronischen Infektionen.

Beobachtungen bei akuten Infektionen

Zusammenhänge zwischen akuten Infektionen und Einflüssen auf Aufmerksamkeit und Reaktionszeit wurden am intensivsten für respiratorische Infektionen untersucht, sowohl anhand epidemiologischer Erhebungen als auch mittels Challenge- und Tierversuchsanalysen. Im Jahr 2016 zeigte eine Arbeitsgruppe des schwedischen Karolinska-Instituts an immundepletierten Mäusen mit mangelnder Befähigung zu adaptiven Immunantworten, dass die 2009 aufgetretene, vormals als „Schweinegrippe“ bezeichnete H1N1-Influenza-A-Virusvariante bei zerebraler Replikation zu narkolepsieartigen Schlafstörungen führen kann [25]. Die Experimente waren eine Folge von Hinweisen auf eine immunvermittelte Narkolepsie bei humanen H1N1-Influenza-A-Patienten [28].

Umgekehrt finden sich Hinweise auf Interaktionen zwischen neurokognitiver und neuroimmunologischer Funktion dergestalt, dass neurokognitive Einschränkungen das Ausmaß der viralen Streuung bei akuten respiratorischen Virusinfektionen zu verstärken scheinen [30]. Diese Beobachtung basiert auf der Auswertung einer begrenzten Zahl von Probandinnen und Probanden aus viralen Challenge-Experimenten; eine Verifizierung oder Falsifizierung anhand größerer Fallzahlen steht noch aus [30].

Eine britische Arbeitsgruppe, die junge Erwachsene mit und ohne unkomplizierte obere Atemwegsinfektionen untersuchte, berichtete über Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit, Stimmungslage, Psychomotorik und Informationsverarbeitung bei Infizierten, wobei nur die Stimmungslage mit der Symptomschwere korrelierte [23]. Aufmerksamkeit und Reaktionszeit bei nicht kompliziertem oberem Atemwegsinfekt sind reduziert, Infizierte neigten zu verstärkter Anspannung und Ängstlichkeit [22].

Eine hinsichtlich ihrer jeweiligen Intensität vergleichbare Reduktion von Aufmerksamkeit und Reaktionszeit ließ sich bei nicht komplizierten oberen Atemwegsinfektionen durch Rhinoviren, endemische Coronaviren sowie bei entsprechenden Infektionen mit unklarer Ätiologie nachweisen [20]. Die Reaktionszeiteffekte scheinen nicht unmittelbar vom nasopharyngealen Luftstrom selbst abhängig zu sein, da eine diesbezügliche Intervention in Form von Menthol-Applikation keine Verbesserung bewirkte [2]. Interessant ist ein differenzierter zeitlicher Verlauf: Während eine verschlechterte Stimmungslage und eingeschränkte psychomotorische Funktion bei nicht komplizierten oberen Atemwegsinfektionen in der ersten Krankheitswoche als signifikant berichtet wurden, waren Aufmerksamkeitseinschränkungen in der zweiten Krankheitswoche nachweisbar [6]. Nach Genesung von nicht komplizierten Atemwegsinfektionen waren relevante Unterschiede zu nicht infizierten Kontrollprobanden hinsichtlich messbarer Reaktionszeiten zumindest bei natürlicher Infektion jedoch nicht mehr nachweisbar [21].

Dieses Ergebnis steht im Widerspruch zu viralen Challenge-Experimenten zur gezielten Induktion nicht komplizierter oberer Atemwegsinfektionen, bei denen Reaktionszeitverzögerungen auch nach Verschwinden der klinischen Symptomatik noch beobachtbar waren [24]. Im Challenge-Experiment zeigten sich ferner spezifische Reaktionszeitverzögerungen bei entscheidungsgebundenen Reaktionsprozessen nach Infektion mit Influenza-Viren, während bei respiratorischen Infektionen durch andere virale Stimuli die Reaktionszeitverlängerung unspezifischer Natur war [24]. Tierexperimentelle Untersuchungen an Katzen deuten darauf hin, dass respiratorische Infektionen mit verstärkter auditorischer Erregbarkeit im Schlaf einhergehen, was auf einen weniger tiefen und erholsamen Schlaf als eine ätiologische Komponente hindeuten könnte [26].

Über längere Zeiträume persistierende physische und psychische Einschränkungen nach akuten respiratorischen Infektionen wurden vor allem im Zusammenhang mit COVID-19 (epidemische Coronavirus-Erkrankung von 2019) wiederholt beschrieben. Eine britische Arbeitsgruppe konnte bei Individuen nach einer COVID-19-Erkrankung in den ersten Pandemiejahren, die subjektiv keine nennenswerten Einschränkungen berichteten, bis zu sechs Monate postinfektiös Einschränkungen der episodischen Erinnerung und bis zu neun Monate postinfektiös Vigilanzreduktionen nachweisen [32]. Patienten, die als Long-COVID-Betroffene klassifiziert wurden, zeigten ferner im Vergleich zu Individuen ohne Long-COVID-Symptome nach COVID-19-Erkrankung eine deutliche kognitive Verlangsamung [31], die in ihrer Ausprägung nicht mit sonstigen Symptomentitäten wie Erschöpfung, Depression, Schlafstörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen korrelierte.

Eine Zusammenfassung der vorgestellten Studienergebnisse findet sich in Tabelle 1.

Tab. 1: Zusammenfassung der Beobachtungen bei akuten Infektionen

Beobachtungen bei chronischen Infektionen

Untersuchungen zu möglichen Assoziationen zwischen Reaktionszeit und stattgehabten sowie chronisch persistierenden Infektionen liegen ebenfalls vor. Eine US-amerikanische Analyse untersuchte die aggregierten Effekte von stattgehabten und/oder chronischen Infektionen mit den viralen Krankheitserregern Cytomegalievirus (CMV), humanes Herpesvirus 1 (HHV-1), humanes Herpesvirus 2 (HHV-2), Hepatitis-A-Virus (HAV), Hepatitis-B-Virus (HBV) und Hepatitis-C-Virus (HCV) sowie den Helminthen Toxocara spp. und dem Protozoon Toxoplasma gondii auf die neurokognitive Funktion von Patienten im jungen bis mittleren Erwachsenenalter. Assoziiert mit den kumulierten Infektionen waren nachteilige Effekte auf die Informationsverarbeitung, das Lern- und Erinnerungsvermögen nachweisbar, nicht jedoch auf das Reaktionsvermögen der Infizierten [5].

Bei spezifischen Infektionen zeigte sich ein differenziertes Bild. Bei Mäusen, bei denen das murine Äquivalent zur humanen Epstein-Barr-Virus-(EBV)-Infektion mit murinem Gammaherpesvirus 68 induziert wurde, waren Beeinträchtigungen des Nahrungsaufnahmeverhaltens, des Körpergewichts, der Laufradaktivität, der Körpertemperatur und des Schlafes für einen kurzen Zeitraum 7 bis 11 Tage nach Virusinokulation nachweisbar. Danach stabilisierten sich diese Parameter wieder [15].

Die Verlangsamung der Reaktionszeit wurde auch bei Infizierten mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) wiederholt beschrieben. Korrelationen zur Reaktionszeitvariabilität wurden bei einer kleinen Zahl HIV-positiver Probanden mit Faktoren wie kognitivem Globalstatus, Adhärenz bei der Einnahme antiretroviraler Medikation und Nadir des Immunstatus aufgezeigt [3]. Motorische Einschränkungen ließen sich in allen Stadien der HIV-Infektion vermehrt nachweisen, im Stadium AIDS (erworbenes Immunschwächesyndrom) waren sie nahezu immer vorhanden [13]. Psychomotorische Verlangsamung und beeinträchtigte Aufmerksamkeit bei HIV-Patienten korrelierten insbesondere mit der erniedrigten Anzahl von CD4+ T-Zellen [14]. Reaktionszeiten waren vor allem bei Patienten mit fortgeschrittener HIV-Infektion verlängert, wenn sie mit der Erforderlichkeit von Entscheidungen vergesellschaftet waren [16]. Wenn keine Aggravation aufgrund einer Krankheitsprogression vorliegt, gelten HIV-assoziierte Veränderungen der Reaktionszeit insgesamt als mild [7]. Im Durchschnitt werden etwa in der Größenordnung von 22 % verlangsamte Reaktionen im Vergleich zum Nichtinfizierten in der Literatur angegeben [7].

Die symptomatische HIV-Infektion, wie sie bei nicht ­erfolgter oder insuffizienter Therapie auftritt, wurde in ­Modellierungen mit einer globalen Verlangsamung der ­Kognition assoziiert [8]. Diese Ergebnisse bestätigten vorausgegangene Experimente, mit denen im Tiermodell der AIDS-Demenz-Komplex simuliert werden sollte. So wiesen zum Beispiel mit LP-BM5 murinem Leukämievirus (MuLV) infizierte Mäuse neben Einschränkungen des Lernens und Erinnerns auch Aufmerksamkeitsdefizite auf [10]. Mit SIV („simian immunodeficiency virus“) infizierte Makaken zeigten ferner Verlangsamungen von Bewegungen und Reaktionszeiten [11].

Eine Zusammenfassung der vorgestellten Untersuchungen findet sich in Tabelle 2.

Tab. 2: Zusammenfassung der Beobachtungen bei chronischen Infektionen

 

Beobachtungen bei nicht infektiösen inflammatorischen Reizen

Mit Blick auf die oben dargestellten Ergebnisse könnte der Eindruck entstehen, dass Inflammation generell einen dämpfenden Effekt auf das Reaktionsvermögen ausübt. Eine kürzlich erschienene Schweizer Untersuchung [1] zur Auswirkung der Pollenexposition bei Allergikern auf deren kognitive Fähigkeiten macht ein solch völlig unspezifisches Reaktionsmuster jedoch eher unwahrscheinlich. Zumindest das gewählte Expositionsmodell führte interessanterweise zu keinen relevanten Änderungen der kognitiven Leistungsbereitschaft, lediglich zu einem selbst nach Einschätzung des Autorenteams als statistisch fragwürdig anzusehenden Trendsignal [1]. Hierbei gilt es ferner zu beachten, dass inflammatorische Zustände durch verschiedene zelluläre und humorale Bestandteile des Immunsystems bedingt sein können, und daher in ihrer Ausprägung starke individuelle Unterschiede aufweisen [12].

Diskussion

Die vorgestellten Arbeiten reflektieren eine sehr heterogene Datenlage, was die Assoziationen zwischen Infektionskrankheiten und Reaktionszeitverlängerungen ­angeht. Vergleichsweise gut analysiert sind nicht komplizierte obere Atemwegsinfektionen [2][6][20–24] als häufige und somit vergleichsweise leicht zu untersuchende Ereignisse sowie HIV-Infektionen [3][7][8][13–16], die aufgrund ihres lebenslangen Therapiebedarfs in besonderem infektionsmedizinischen Interesse stehen. In der thematischen Breite jedoch handelt es sich um ein noch wenig bearbeitetes Forschungsfeld. Militärmedizinische Untersuchungen zu diesem Thema fehlen weitgehend. Insofern ist die Frage anhand der Datenlage schwer zu beantworten, ob die von dem britischen Forscherteam beschriebene Reaktionszeitverlängerung bei einer Soldatin in der Rekonvaleszenzphase nach stattgehabter gastrointestinaler Infektion einen Zufallsbefund darstellt oder sich schlüssig ins Bild bekannter Assoziationen zwischen Infektionsgeschehen und Reaktionszeit- sowie Verhaltensbeeinflussung einfügt.

Trotz der insgesamt nicht konklusiven Datenlage ergaben sich aus der Literaturschau einige Hinweise, die nahelegen, dass Letzteres der Fall sein könnte. So konnte sowohl für Herpesvirusinfektionen im Tiermodell [15] als auch für nicht komplizierte obere Atemwegsinfektionen beim Menschen [6] gezeigt werden, dass sich infektionsassoziierte Verhaltensänderungen in spezifischen Zeitfenstern manifestieren, die nicht notwendigerweise mit dem Beginn des Krankheitsgeschehens koinzidieren müssen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die über monatelange Zeiträume hinweg persistierende Vigilanzminderung nach frühen COVID-19-Infektionen, selbst bei Individuen, die subjektiv keine Beschwerden beklagten [32]. Zusammen mit dem Befund, dass nach iatrogen im Challenge-Versuch induzierter Atemwegsinfektion Reaktionszeitverlängerungen auch über das klinisch apparente Krankheitsgeschehen hinaus persistieren können [24], lassen diese Beobachtungen durchaus plausibel erscheinen, dass mit einem infektionsspezifisch sehr heterogenen Bild an Assoziationen zu rechnen ist.

Dies gilt umso mehr, da bereits frühe Untersuchungen eine Erregerspezifität bezüglich Art und Ausmaß von infektionsassoziierten Reaktionszeitveränderungen zeigten [24]. Ein rein unspezifisch inflammationsresponsives Phänomen ist dagegen, wie Analysen an nicht infektiösen Inflammationsereignissen nahelegen, eher als unwahrscheinlich anzusehen [1]. Insbesondere bei chronischen Infektionen finden sich zudem Hinweise auf Summationseffekte verschiedener parallel oder seriell ablaufender Infektionsereignisse [5]. Zudem scheint, wie insbesondere für die HIV-Infektion gezeigt werden konnte [13][14], der immunologische Zustand des Patienten einen Einfluss auf infektionsinduzierte Reaktionszeitveränderungen auszuüben.

Fazit

Zusammenfassend ist die sehr lückenhafte Datenlage zur Assoziation von Infektionen und Reaktionszeitveränderungen nicht ausreichend, wenn es darum geht, mögliche militärmedizinische Risiken mit Blick auf verzögerte Reaktionsfähigkeit in der militärischen Einsatzsituation einzuordnen. Multidisziplinäre, teilstreitkräfte-übergreifende militärmedizinische Forschung, die leistungsphysiologische und infektionsmedizinische Expertise zusammenführt, erscheint daher angezeigt, um dieses Thema adäquat akademisch zu adressieren. Aus praktischen Erwägungen sollte für entsprechende Untersuchungen das Zeitfenster unmittelbar nach Wiedererlangung der Dienstfähigkeit gewählt werden, da vor allem dann potenziell nachteilige oder situativ sogar sicherheitsgefährdende funktionelle Konsequenzen für den Dienstbetrieb zu erwarten wären. Damit würde der Tatsache Rechnung getragen werden, dass verhaltenswirksame Effekte durchaus mit späteren Stadien des Infektionsverlaufs assoziiert sein können [6].


Kernaussagen

  • Infektionen können neben erregerspezifischen lokalen oder systemischen Symptomen auch mittelbar zu Reaktionszeitveränderungen führen.
  • Die Datenlage zu dem Thema ist fragmentiert und mit Blick auf abzuleitende Risikoeinschätzungen für Einsatzkräfte unbefriedigend.
  • Auftreten, Schwere und Zeitfenster von symptomatischen Beeinträchtigungen, welche auch in der Rekonvaleszenzphase bei sonst abklingender klinischer Symptomatik liegen können, zeigen infektionsspezifische Muster.
  • Kumulative Effekte stattgehabter und chronischer Infektionen einschließlich von Einflüssen der Immunlage wurden beschrieben.
  • Interdisziplinäre, teilstreitkräfte-übergreifende militärmedizinische Forschung erscheint ratsam, um infektionsassoziierte Reaktionszeitverlängerungen insbesondere in späteren Infektionsphasen mit Blick auf die Dienstfähigkeit in Einsätzen höherer Intensität zukünftig zuverlässiger einschätzen zu können.

Literatur

  1. Corpening B, Bürgler A, Tamási B, Gehrig R, Gan K, Alonso Hellweg A. Associations between ambient pollen exposure and measures of cognitive performance. Environ Epidemiol 2025;9(2):e374. mehr lesen
  2. Eccles R, Morris S, Jawad MS. The effects of menthol on reaction time and nasal sensation of airflow in subjects suffering from the common cold. Clin Otolaryngol Allied Sci 1990;15(1):39-42. mehr lesen
  3. Ettenhofer ML, Foley J, Behdin N, Levine AJ, Castellon SA, Hinkin CH. Reaction time variability in HIV-positive individuals. Arch Clin Neuropsychol 2010;25(8):791-798. mehr lesen
  4. Frickmann H, Hagen RM, Geiselbrechtinger F, Hoysal N. Infectious diseases during the European Union training mission Mali (EUTM MLI) - a four-year experience. Mil Med Res 2018;5(1):19. mehr lesen
  5. Gale SD, Erickson LD, Berrett A, Brown BL, Hedges DW. Infectious disease burden and cognitive function in young to middle-aged adults. Brain Behav Immun 2016;52:161-168. mehr lesen
  6. Hall S, Smith A. Investigation of the effects and aftereffects of naturally occurring upper respiratory tract illnesses on mood and performance. Physiol Behav 1996;59(3):569-577. mehr lesen
  7. Hardy DJ, Hinkin CH. Reaction time performance in adults with HIV/AIDS. J Clin Exp Neuropsychol 2002a;24(7):912-929. mehr lesen
  8. Hardy DJ, Hinkin CH. Reaction time slowing in adults with HIV: results of a meta-analysis using brinley plots. Brain Cogn 2002b;50(1):25-34. mehr lesen
  9. Klapa S, Werr H, Wegner K. Principles of Maritime Medicine. In: Hoitz J, Bricknell M, Smiljanic A. Handbook of Military Medicine for the Battlefield. Meckenheim: cpm Verlag GmbH; 2025: C10
  10. Lee B, Tumu P, Paul IA. Effects of LP-BM5 murine leukemia virus infection on errors and response time in a two-choice serial reaction time task in C57BL/6 mice. Brain Res 2002;948(1-2):1-7. mehr lesen
  11. Marcario JK, Raymond LA, McKiernan BJ, Foresman LL, Joag SV, Raghavan R, Narayan O, Hershberger S, Cheney PD. Simple and choice reaction time performance in SIV-infected rhesus macaques. AIDS Res Hum Retroviruses 1999;15(6):571-583. mehr lesen
  12. Medzhitov R. Origin and physiological roles of inflammation. Nature 2008;454(7203):428-435 mehr lesen
  13. Merrill PT, Paige GD, Abrams RA, Jacoby RG, Clifford DB. Ocular motor abnormalities in human immunodeficiency virus infection. Ann Neurol 1991;30(2):130-138. mehr lesen
  14. Ogunrin AO, Odiase FE, Ogunniyi A. Reaction time in patients with HIV/AIDS and correlation with CD4 count: a case-control study. Trans R Soc Trop Med Hyg 2007;101(5):517-522. mehr lesen
  15. Olivadoti MD, Weinberg JB, Toth LA, Opp MR. Sleep and fatigue in mice infected with murine gammaherpesvirus 68. Brain Behav Immun 2011;25(4):696-705. mehr lesen
  16. Perdices M, Cooper DA. Simple and choice reaction time in patients with human immunodeficiency virus infection. Ann Neurol 1989;25(5):460-467. mehr lesen
  17. Rimmer JE, Harro C, Sack DA, Talaat KR, Gutierrez RL, DeNearing B, et al. Rifaximin Fails to Prevent Campylobacteriosis in the Human Challenge Model: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. Clin Infect Dis 2018;66(9):1435-1441. mehr lesen
  18. Schiller HH, Schwartz MS, Friman G. Disturbed neuromuscular transmission in viral infection. N Engl J Med 1977;296(15):884. mehr lesen
  19. Sejvar JJ, Curns AT, Welburg L, Jones JF, Lundgren LM, Capuron L, et al. Neurocognitive and functional outcomes in persons recovering from West Nile virus illness. J Neuropsychol 2008;2:477-499. mehr lesen
  20. Smith A, Thomas M, Kent J, Nicholson K. Effects of the common cold on mood and performance. Psychoneuroendocrinology 1998;23(7):733-739. mehr lesen
  21. Smith A, Thomas M, Whitney H. After-effects of the common cold on mood and performance. Ergonomics 2000b;43(9):1342-1349. mehr lesen
  22. Smith A, Thomas M, Whitney H. Effects of upper respiratory tract illnesses on mood and performance over the working day. Ergonomics 2000a;43(6):752-763. mehr lesen
  23. Smith AP. Effects of the common cold on mood, psychomotor performance, the encoding of new information, speed of working memory and semantic processing. Brain Behav Immun 2012;26(7):1072-1076. mehr lesen
  24. Smith AP, Tyrrell DA, al-Nakib W, Barrow PG, Higgins PG, Leekam S, et al. Effects and after-effects of the common cold and influenza on human performance. Neuropsychobiology 1989;21(2):90-93. mehr lesen
  25. Tesoriero C, Codita A, Zhang MD, Cherninsky A, Karlsson H, Grassi-Zucconi G, et al. H1N1 influenza virus induces narcolepsy-like sleep disruption and targets sleep-wake regulatory neurons in mice. Proc Natl Acad Sci U S A 2016;113(3):E368-E377. mehr lesen
  26. Toth LA, Chaudhary MA. Developmental alterations in auditory arousal from sleep in healthy and virus-infected cats. Sleep 1998;21(2):143-52. mehr lesen
  27. Tribble DR, Murray CK, Lloyd BA, Ganesan A, Mende K, Blyth DM, et al. After the Battlefield: Infectious Complications among Wounded Warriors in the Trauma Infectious Disease Outcomes Study. Mil Med 2019;84(Suppl 2):18-25. mehr lesen
  28. Vogel G. Immunology. Swine flu connection provides clues about narcolepsy. Science 2013;342(6165):1430. mehr lesen
  29. Wiemer D, Frickmann H, Savini H. C3. Infectious Diseases on the Battlefield. In: Hoitz J, Bricknell M, Smiljanic A. Handbook of Military Medicine for the Battlefield. Meckenheim: cpm Verlag GmbH; 2025: C3–1–C3-8.
  30. Zhai Y, Doraiswamy PM, Woods CW, Turner RB, Burke TW, Ginsburg GS, et al. Pre-exposure cognitive performance variability is associated with severity of respiratory infection. Sci Rep 2022;12(1):22589. mehr lesen
  31. Zhao S, Martin EM, Reuken PA, Scholcz A, Ganse-Dumrath A, Srowig A, et al. Long COVID is associated with severe cognitive slowing: a multicentre cross-sectional study. EClinicalMedicine. 2024;68:102434. mehr lesen
  32. Zhao S, Shibata K, Hellyer PJ, Trender W, Manohar S, Hampshire A, et al. Rapid vigilance and episodic memory decrements in COVID-19 survivors. Brain Commun 2022;4(1):fcab295. mehr lesen
 

 

Manuskriptdaten

Zitierweise

Scheit L, Stark R, Klapa S, Vollert G, Hennies M, Frickmann H. Infektionskrankheiten und Vigilanz – ein Aufruf zu multidisziplinärer militärmedizinischer Infektionsforschung. WMM 2026;70(9):414-419.

DOI: https://doi.org/10.48701/opus4-957

Für die Verfasser

Oberfeldarzt Prof. (APL) Dr. Hagen Frickmann

Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene

Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Lesserstraße 180, 22049 Hamburg,

E-Mail: hagenfrickmann@bundeswehr.org

Manuscript Data

Citation

Scheit L, Stark R, Klapa S, Vollert G, Hennies M, Frickmann H. Infectious diseases and vigilance – a call for multidisciplinary military medical research on infectious diseases. WMM. 2026;70(9E):7.

DOI: https://doi.org/10.48701/opus4-958

For the Authors

Lieutenant Colonel Prof. (APL) Dr. Hagen Frickmann

Department of Microbiology and Hospital Hygiene

Bundeswehr Hospital Hamburg

Lesserstraße 180, 22049 Hamburg,

E-Mail: hagenfrickmann@bundeswehr.org

Zeitschriften
Wehrmedizinische Monatsschrift – Impressum/Datenschutz

Redaktion: Generalarzt a. D. Prof. Dr. med. Horst Peter Becker, MBA, Auf der Hardt 27, 56130 Bad Ems, Mobil +49 171 215 0901, E-Mail: hp.becker@cpm-verlag.de 

Herausgeber: Kommando Gesundheitsversorgung der Bundeswehr, Integrierte Kommunikation/Fachinformations- und Medienarbeit im Auftrag des Befehlshabers des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Von-Kuhl-Straße 50, 56070 Koblenz, Telefon: +49 261 896 12300, E-Mail: KdoGesVersBwIKoFaM@bundeswehr.org 

Wissenschaftliche Beratung: Die Begutachtung von Original- und Übersichtsarbeiten sowie Kasuistiken im Rahmen des Peer-Review-Verfahrens erfolgt durch in dem Fachgebiet des jeweiligen Beitrags wissenschaftlich ausgewiesene Expertinnen und/oder Experten, die – dem Einzelfall entsprechend – in Abstimmung zwischen Redaktion und Herausgeber ausgewählt und beauftragt werden.

Verlag: cpm Verlag GmbH, Carl-Zeiss-Str. 5, 53340 Meckenheim, Telefon +49 2225 8889–0, E-Mail: info@cpm-verlag.de; Geschäftsleitung: Tobias Ehlke; Objektleitung: Peter Geschwill; Produktionsleitung: Thorsten Menzel.

Druckversion: Druckvorstufe: PIC Crossmedia GmbH, Hitdorfer Straße 10, 40764 Langenfeld, E-Mail: info@pic-crossmedia.de; Druck: Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw), Zentraldruckerei Köln/Bonn.

Online-Version (E-Paper): Erstellung mit PIC MediaServer, PIC Crossmedia GmbH, Langenfeld; Erstellung mit PIC MediaServer, PIC Crossmedia GmbH, Langenfeld; E-Paper und Autorenhinweise sind unter wmm-online.de abrufbar

Rechtliche Hinweise: Die Zeitschrift (Druckversion und E-Paper) sowie alle enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind in allen Publikationsformen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Herausgebers unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen sowie die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.


Alle namentlich gezeichneten Beiträge – soweit sie nicht ausdrücklich mit einem * gekennzeichnet sind – geben die persönlichen Ansichten der Verfasser wieder. Sie entsprechen nicht zwingend den Auffassungen der Redaktion oder des Herausgebers. Manuskriptsendungen an die Redaktion erbeten. Erscheinungsweise mindestens achtmal im Jahr.


Für Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. ist der Bezug der Zeitschrift im Mitgliedsbeitrag enthalten. Sanitätsoffiziere der Bundeswehr, die nicht Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. sind, erhalten die „Wehrmedizinische Monatsschrift“ über ihre Dienststellen.

Datenschutz: Es gelten die Datenschutzbestimmungen der cpm Verlag GmbH, abrufbar unter https://cpm-verlag.com/datenschutzerklaerung/.